Bonn (dpa/tmn) - Matjes versorgt den Körper mit wichtigen Fettsäuren und gleicht den Verlust von Salz aus: Deshalb eignet sich der Fisch besonders gut als Katerfrühstück.

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Zu warmen Gerichten wird Matjes als Beilage serviert, da er nicht mitgegart werden sollte. Besonders fein schmeckt er geräuchert oder kombiniert mit Roter Bete, Birne und Ingwer. Darauf weist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung hin.

Jeder Matjes ist ein Hering, aber nicht jeder Hering ist für die Matjesverarbeitung geeignet. Infrage kommen nur Fische, die noch nicht geschlechtsreif waren, da sie besonders mild schmecken. Erst der besondere Reifungsvorgang macht den Hering zum Matjes.

Natürliche Enzyme sorgen gemeinsam mit der Zugabe von Salz dafür, dass der Fisch am Ende zart schmeckt. Hochwertige Ware erkennen Verbraucher an der marzipanhellen Farbe und einem Geruch nach Meer und Algen. Die Filetunterseite darf etwas rötlich sein. Da der Fisch leicht verderblich ist, sollte er am besten gleich nach dem Einkauf gegessen werden.  © dpa

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