• 23:11 Uhr: EU aktiviert nach Erdbeben in Südostasien Satellitendienst
  • 19:07 Uhr: Trump kündigt Hilfen für Myanmar an
  • 17:46 Uhr: Zahl der Verletzten und Toten steigt wohl noch weiter
  • 16:19 Uhr: WHO bereitet Lieferungen medizinischer Güter vor
  • 15:46 Uhr: Mindestens 144 Tote und 732 Verletzte durch Erdbeben in Myanmar
  • 15:30 Uhr: Nachbeben wahrscheinlich
  • 15:20 Uhr: Soforthilfen von Caritas und Maltesern - Bangkok rechnet mit hunderten Verletzten
  • 15:05 Uhr: Massenhaft Verletzte in Myanmars Krankenhäusern
  • 13:34 Uhr: Wasser aus Rooftop-Pools spült Menschen von Bangkoks Strassen
  • 12:53 Uhr: Krankenhaus in Myanmars Hauptstadt spricht von "rund 20 Toten"

+++ Ticker zum Erdbeben in Südostasien hier aktualisieren +++

➤ EU aktiviert nach Erdbeben in Südostasien Satellitendienst

  • 23:11 Uhr

Die EU aktiviert nach dem verheerenden Erdbeben in Südostasien den Copernicus-Satellitendienst und stellt erste 2,5 Millionen Euro für Soforthilfe bereit. Die Folgen des Erdbebens werden mit Unterstützung des Satellitendienstes besser zu beurteilen sein, wie die zuständige Europäische Kommission am Abend mitteilte. Das Geld soll dazu beitragen, den am stärksten betroffenen Menschen zu helfen.

Die humanitäre Hilfe der EU werde über sorgfältig geprüfte Organisationen bereitgestellt, heisst es. Je nach Lage und Bedarf vor Ort sollten gegebenenfalls weitere EU-Hilfen mobilisiert werden.

In dem am stärksten vom Erdbeben in Südostasien betroffenen Land Myanmar sind nach bisherigen Angaben der Militärführung mindestens 144 Menschen gestorben. Mehr als 730 Menschen wurden verletzt. Aus dem benachbarten Thailand wurden ebenfalls Todesfälle gemeldet. (dpa)

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Die weiteren Meldungen vom 28. März:

Trump kündigt Hilfen für Myanmar an

  • 19:07 Uhr

Die USA haben dem von einem schweren Erdbeben erschütterten Myanmar Unterstützung zugesagt. "Wir werden helfen", sagte US-Präsident Donald Trump am Freitag vor Journalisten. Er stehe dafür bereits im Austausch mit den Behörden in Myanmar. Es sei schrecklich, was dort passiert sei, fügte der US-Präsident hinzu.

Das Auswärtige Amt erklärte im Onlinedienst X, Deutschland unterstütze die Hilfsprogramme der UNO und sei bereit, weitere Hilfe zu leisten.

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,7 hatte am Freitag die südostasiatischen Staaten Myanmar und Thailand erschüttert: Allein in Myanmar gab es mindestens 144 Todesopfer und mehr als 730 Verletzte, aus dem benachbarten Thailand wurden bis zum Abend mindestens drei Tote gemeldet. (afp)

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Zahl der Verletzten und Toten steigt wohl noch weiter

  • 17:46 Uhr

Wie viele Verletzte oder Tote es in den betroffenen Regionen gibt, ist weiterhin noch unklar. Mindestens 144 Opfer wurden in Myanmar gezählt, dazu über 730 Verletzte. Unbestätigten Berichten lokaler Medien zufolge sind in Bangkok mittlerweile 10 Tote, 16 Verletzte und 101 Vermisste bekannt.

Unter den Trümmern eingestürzter Gebäuden in Myanmar und Thailand werden aber noch Dutzende Menschen vermutet. "Wir waren noch nie zuvor mit einem Erdbeben von solch zerstörerischem Ausmass konfrontiert", sagte der Vize-Polizeichef des Bangkoker Stadtbezirks Bang Sue, Worapat Sukthai. Auch das genaue Ausmass der Schäden in den Ländern ist noch nicht bekannt.

Wissenschaftler rechnen zudem in den nächsten Stunden bis Tagen mit Nachbeben in der Region. Wie umfangreich sich weitere Erschütterungen auf vorgeschädigte Gebäude auswirken werden, ist derzeit kaum abzusehen. (dpa/bearbeitet von skr)

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WHO bereitet Lieferungen medizinischer Güter vor

  • 16:19 Uhr

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihr Katastrophenmanagementsystem aktiviert. WHO-Sprecherin Margaret Harris sagte am Freitag in Genf, das Erdbeben in Südostasien werde als Ereignis eingestuft, das eine "sehr, sehr grosse Bedrohung für Leben und Gesundheit" darstelle.

Die WHO mobilisierte deshalb ihre Logistikzentrale. Insbesondere Ausrüstung zur Behandlung von Verletzungen wie Knochenbrüchen solle angesichts der "vielen, vielen Verletzten" bereitgestellt werden, sagte Harris. Aufgrund der Erfahrungen nach dem schweren Erdbeben 2023 in der Türkei und Syrien wisse die WHO "sehr gut, was zuerst geliefert werden" müsse.

Mit Myanmar traf das Erdbeben ein Land, das ohnehin durch Kämpfe zwischen verschiedenen Rebellengruppen und der Repression durch die im Land herrschende Militärjunta destabilisiert ist. Die WHO hatte deswegen schon vor dem Erdbeben ein Team aufgestellt, das sich mit Myanmar befasst. Erst vor einigen Wochen war geprüft worden, auf welchem Weg Hilfslieferungen am besten in das südostasiatische Land gebracht werden können.

Die WHO sei für schnelle Lieferungen in die Erdbebenregionen bereit, sagte ihre Sprecherin Harris. "Aber wir müssen jetzt genau wissen, wo, was und warum", fügte sie hinzu. Informationen von vor Ort seien "jetzt entscheidend".

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Mindestens 144 Tote und 732 Verletzte durch Erdbeben in Myanmar

  • 15:46 Uhr

Bei dem schweren Erdbeben in Myanmar sind nach vorläufigen Regierungsangaben mehr als 140 Menschen ums Leben gekommen und hunderte weitere verletzt worden. Bislang seien 144 Todesopfer sowie 732 Verletzte gezählt worden, sagte der Chef der Militärregierung des südostasiatischen Landes, Min Aung Hlaing, am Freitag in einer von Staatsmedien übertragenen Rede. Er rechnet nach eigenen Angaben mit einem weiteren Anstieg der Opferzahl. (afp/bearbeitet von skr)

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Nachbeben sind wahrscheinlich

  • 15:30 Uhr

In den betroffenen Ländern herrschte Angst vor möglichen Nachbeben. Mit solchen sei zu rechnen, sagte der Geophysiker Oliver Heidbach vom Deutschen Geoforschungsinstitut (GFZ) in Potsdam der Deutschen Presse-Agentur. "Das ist von grosser Bedeutung, weil dann die seismischen Wellen, die durch starke Nachbeben erzeugt werden, schon auf vorgeschädigte Gebäude treffen." Rettungsarbeiten könnten dadurch erschwert oder sehr gefährlich werden.

Experten fürchten in der schwer gebeutelten Region Südostasien noch Nachbeben. Dadurch könnten die Rettungsmassnahmen erschwert werden. © picture alliance/ASSOCIATED PRESS/Aung Shine Oo

Das Epizentrum hat nach Angaben des Wissenschaftlers an einer sogenannten Störung gelegen, die die Bewegung der indischen Platte abfängt. Dort gebe es etwa alle 100 Jahre ein starkes Beben im Magnitudenbereich 7. (dpa/bearbeitet von skr)

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Soforthilfen von Caritas und Maltesern - Bangkok rechnet mit hunderten Verletzten

  • 15:20 Uhr

Die deutsche Hilfsorganisation Malteser Hilfsdienst kündigte 250.000 Euro als Sofort-Nothilfe für Myanmar und Thailand an. Caritas international stellte 100.000 Euro als erste Soforthilfe bereit. "Die Not ist gewaltig", erklärte ihr Leiter Oliver Müller. In Bangkok rechnet man mit mehreren hundert Verletzten. "Wir schätzen, dass hunderte Menschen verletzt wurden, aber wir sind noch dabei, die Zahl der Opfer zu bestimmen", sagte der Vize-Polizeichef des Bangkoker Stadtbezirks Bang Sue, Worapat Sukthai. (afp/bearbeitet von skr)

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Massenhaft Verletzte in Myanmars Krankenhäusern

  • 15:05 Uhr

Nach dem schweren Erdbeben in Myanmar sind so viele Verletzte zu behandeln, dass selbst eines der grössten Krankenhäuser in der Hauptstadt Naypyidaw völlig überlastet ist. "Das ist ein Massen-Opfer-Gebiet", ruft ein Krankenhausmitarbeiter, als er versucht, Platz für die Verletzten und das medizinische Personal zu schaffen.

Auch die 1000-Betten-Klinik selbst hat das Erdbeben der Stärke 7,7, das Myanmar und das benachbarte Thailand erschütterte, nicht unbeschadet überstanden. Der Eingang der Notaufnahme stürzte ein, unter dem Beton ist ein Auto begraben. Zahlreiche Verletzte werden nun unter freiem Himmel behandelt, so gut es eben geht.

Viele Menschen auf dem Krankenhausgelände sind blutverschmiert und mit Staub bedeckt. Einige sitzen auf dem Boden, den Kopf zwischen den Armen verborgen. Manche winden sich oder schreien vor Schmerzen, andere liegen in Schockstarre da und warten auf Hilfe. Angehörige versuchen zu trösten.

"Hunderte verletzte Menschen kommen hier an", sagen die Sicherheitsleute des Krankenhauses. "Ich habe so etwas noch nicht erlebt", berichtet ein Arzt. "Wir versuchen, mit der Situation klarzukommen. Ich bin jetzt so erschöpft." Doch der Strom der Hilfsbedürftigen reisst nicht ab. (afp/bearbeitet von skr)

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Wasser aus Rooftop-Pools spült Menschen von Bangkoks Strassen

  • 13:34 Uhr

Bei dem Erdbeben in Südostasien sollen Wolkenkratzer in Bangkok so geschwankt haben, dass Luxuspools übergeschwappt sind, berichtet krone.at. Aus dem Bericht geht ebenfalls hervor, dass ein britischer Tourist beobachtete, wie ein Hochhaus schwankte und das Wasser aus einem Pool vom Dach fiel. Ein Video davon kursiert auf X.

Enorme Wassermengen seien freigesetzt worden. Auf Videoaufnahmen soll Bangkoks chinesisches Viertel zu sehen sein. Ob Menschen durch die Wassermassen verletzt wurden, ist dem Bericht zufolge aktuell nicht bekannt. (nap)

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Krankenhaus in Myanmars Hauptstadt spricht von "rund 20 Toten"

  • 12:53 Uhr

Nach dem schweren Erdbeben in Myanmar sind in einem grossen Krankenhaus in der Hauptstadt Naypyidaw nach vorläufigem Stand rund 20 Todesopfer gezählt worden. "Etwa 20 Menschen sind bislang gestorben, nachdem sie in unser Krankenhaus eingeliefert wurden", sagte am Freitag ein Arzt der Klinik, der anonym bleiben wollte. (afp/bearbeitet von nap)

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EU, Deutschland und Frankreich sagen Thailand Hilfe zu

  • 12:50 Uhr

Die EU, Frankreich und Deutschland haben den besonders stark betroffenen Ländern Myanmar und Thailand ihre Hilfe angeboten. "Herzzerreissende Bilder aus Myanmar und Thailand nach dem verheerenden Erdbeben", erklärte EU-Kommissionpräsidentin Ursula von der Leyen am Freitag im Onlinedienst X. Die Europäische Union unterstütze die Einsatzkräfte vor Ort bereits mit den Satellitenaufnahmen ihres Erdbeobachtungsprogramms Copernicus. "Wie sind bereit, mehr Unterstützung zu leisten", versicherte von der Leyen.

Darauf ging auch Frankreich ein. "Wir stehen bereit, Unterstützung zu leisten, sobald der Bedarf mitgeteilt wurde", erklärte der französische Aussenminister Regierung Jean-Noël Barrot während eines Besuchs in der chinesischen Metropole Shanghai. Seinen Angaben zufolge wurden die französische Botschaft in der thailändischen Hauptstadt Bangkok sowie Schulen und andere von Frankreich betriebene Einrichtungen vorsorglich evakuiert.

Nach einem Erdbeben in Thailand und Myanmar haben Menschen in Bangkok zur Sicherheit die Häuser verlassen. © AFP/LILLIAN SUWANRUMPHA

Auch die deutsche Bundesregierung hat Myanmar und Thailand Hilfe in Aussicht gestellt. Das Technische Hilfswerk (THW) beobachte die Lage in den Katastrophengebieten sehr genau und prüfe die "Möglichkeiten eines Einsatzes", sagte die Sprecherin des Bundesinnenministeriums, Sonja Kock, am Freitag in Berlin. Voraussetzung für einen Hilfseinsatz sei "ein internationales Hilfeersuchen der betroffenen Länder im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union beziehungsweise an die Bundesregierung direkt".

Der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Christian Wagner, sagte, der Bundesregierung liege noch kein offizielles Hilfsersuchen vor. Zu möglichen von dem Erdbeben betroffenen Deutschen sagte er, für Myanmar gelte schon seit längerem eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Deshalb sei "nicht mit sehr vielen deutschen Staatsangehörigen, die sich in Myanmar aufhalten", zu rechnen.

Wagner stellte klar, dass es "zum jetzigen Zeitpunkt keine Erkenntnisse" zu möglichen deutschen Opfern gebe. Die Lage sei "noch sehr unübersichtlich". Die Bundesregierung stehe aber mit den betreffenden Behörden in Kontakt. Regierungssprecher Steffen Hebestreit sagte, es seien "zahlreiche Opfer" zu befürchten. Er sprach den Angehörigen von Opfern "unser tief empfundenes Beileid" aus. (afp/bearbeitet von nap)

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Deutschland und Österreich warnen Touristen in Thailand

  • 12:14 Uhr

Nach dem schweren Erdbeben in Südostasien hat das Auswärtige Amt Deutsche in Thailand zur Vorsicht aufgerufen. Deutsche Staatsbürger in Thailand sollten die Nachrichten verfolgen und die Verhaltenshinweise der örtlichen Behörden sowie ihres Reiseanbieters oder Hotels beachten, hiess es am Freitag in den aktualisierten Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes. Deutsche Staatsbürger sollten sich in die Krisenvorsorgeliste des Ministeriums eintragen.

"Halten Sie Ihre Daten auf dem neuesten Stand und aktualisieren Sie diese, sollten Sie sich momentan nicht in Thailand aufhalten", hiess es weiter. Besucher des südostasiatischen Landes sollten sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut machen.

Auch das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenenheiten in Österreich warnt vor Reisen nach Thailand. "Aufgrund eines schweren Erdbebens in Myanmar, das auch in Thailand deutlich zu spüren war, ist in Bangkok sowie insbesondere in den nördlichen Provinzen nahe der myanmarischen Grenze mit Verkehrsbehinderungen und Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens zu rechnen." Es wird dazu aufgefordert, den Anweisungen des Sicherheitspersonals und der Einsatzkräfte zu folgen. (afp/nap)

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Mindestens 21 Tote nach Erdbeben in Südostasien

  • 12:01 Uhr

Beim schweren Erdbeben in Südostasien sind nach Medienberichten mindestens 21 Menschen gestorben. Das berichtet die Nachrichtenseite Mizzima News unter Berufung auf Hilfsorganisationen und lokale Quellen in den Regionen Taungoo, Bago, Pyawbwe sowie Mandalay. Es werde mit weiteren Toten gerechnet.

Nach Angaben von General Zaw Min Tun, dem Sprecher der Militärjunta, treffen indes zahlreiche Verletzte in den Krankenhäusern ein. Die Kliniken benötigen demnach dringend Blutkonserven. Im von der Junta autoritär regierten Krisenland Myanmar dringen Informationen oft nur schwer nach aussen. (dpa/bearbeitet von nap)

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Erdbeben: Mindestens drei Tote durch Gebäudeeinsturz in Bangkok

  • 11:06 Uhr

Nach dem schweren Erdbeben in Südostasien sind bei dem Einsturz eines im Bau befindlichen Hochhauses in der thailändischen Hauptstadt Bangkok mindestens drei Menschen ums Leben gekommen.

Von den 81 Menschen, die von den Gebäudetrümmern verschüttet worden seien, seien mindestens drei tot, teilte der thailändische Vize-Regierungschef Phumtham Wechayachai am Freitag mit. (afp/bearbeitet von nap)

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Mindestens 15 Tote in Kloster und Moschee in Myanmar

  • 10:55 Uhr

In Myanmar stürzten als Folge der heftigen Erdstösse eine Moschee und ein Kloster ein, mindestens 15 Menschen kamen ums Leben, wie die Nachrichtenagentur Khit Thit Media unter Berufung auf Rettungskräfte berichtete. Zudem sollen in einem eingestürzten Hotel in Aung Ban, einem Ort im Landesinnern nahe dem Epizentrum, zahlreiche Menschen eingeschlossen sein. (dpa/bearbeitet von nap)

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Patienten liegen nach einem Erdbeben in Zentral-Myanmar am 28. März 2025 auf Betten im Phramongkutklao-Krankenhaus in Bangkok. © AFP/CHANAKARN LAOSARAKHAM

Militärjunta ruft nach Beben in Myanmar für sechs Regionen den Notstand aus

  • 10:52 Uhr

Nach dem schweren Erdbeben in Myanmar mit zahlreichen Verletzten hat die dort herrschende Militärjunta für sechs Regionen des Landes den Notstand ausgerufen. In einem aussergewöhnlichen Schritt bat die Militärjunta wegen der Katastrophe zudem um internationale Hilfe, wie ihr Sprecher am Freitag mitteilte.

Wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten, machte sich Junta-Chef Min Aung Hlaing an einem der wichtigsten Krankenhäuser der Stadt, in dessen Umgebung zahlreiche Verletzte auf der Strasse behandelt wurden, ein Bild von der Lage. Das 1000-Betten-Krankenhaus behandele "zahlreiche Opfer", sagte ein Vertreter der Klinik. (afp/bearbeitet von nap)

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Tote bei Einsturz von Gotteshäusern in Myanmar

  • 10:37 Uhr

Mindestens zehn Menschen sind laut Medienberichten beim Einsturz einer Moschee in Myanmar im Anschluss an das heftige Erdbeben in dem südostasiatischen Land gestorben. Das berichtete die Nachrichtenagentur Khit Thit Media unter Berufung auf Rettungskräfte. Die Moschee stand den Angaben zufolge in der Stadt Mandalay. Der Einsturz passierte demnach während eines Gottesdienstes.

Wie die Nachrichtenagentur weiter berichtete, stürzte andernorts in Taungoo ein Kloster ein, in dem Vertriebene untergebracht waren. Fünf Menschen starben demnach, darunter auch Kinder. Mehrere Menschen sollen noch eingeschlossen sein, hiess es unter Berufung auf Augenzeugen. (dpa/bearbeitet von nap)

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Erdbeben in Thailand
Tausende Menschen verliessen in Bangkok ihre Häuser. © Carola Frentzen/dpa

Indien bietet nach Erdbeben in Myanmar und Thailand Hilfe an

  • 09:50 Uhr

Nach dem schweren Erdbeben in Myanmar und Thailand bietet Indien seine Hilfe an. Sein Land sei besorgt über die Situation in den beiden betroffenen Ländern, schrieb der indische Ministerpräsident Narendra Modi auf der Plattform X. "Indien ist bereit, alle mögliche Unterstützung anzubieten."

Das Erdbeben war nach Medienberichten auch in Teilen Bangladeschs und Indiens zu spüren. Die Erschütterungen seien unter anderem in dem an Myanmar angrenzenden indischen Bundesstaat Manipur bemerkbar gewesen, berichtete die einheimische Zeitung "The Economic Times". In Bezirk West der Regionshauptstadt Imphal sei unter Bewohnern Panik ausgebrochen. Es hätten jedoch keine Angaben über Schäden vorgelegen. Die Erschütterungen seien auch in Kolkata zu spüren gewesen.

Zu den betroffenen Gebieten, wo die Erschütterungen für die Menschen in Bangladesch bemerkbar gewesen seien, habe auch die Hauptstadt Dhaka gehört, berichteten die "The Daily Star" und andere bangladeschische Zeitungen. Berichte über Schäden lagen nicht vor. (dpa/bearbeitet von nap)

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Zahlreiche Opfer in Myanmars Hauptstadt Naypyidaw

  • 09:42 Uhr

In Naypyidaw hat es zahlreiche Opfer gegeben. Wie Behördenvertreter mitteilten, waren in der Nähe eines der wichtigsten Krankenhäuser der Stadt zahlreiche Strassen beschädigt, es kam zu Staus und Verzögerungen bei Krankentransporten. Verletzte wurden teilweise auf den Strassen versorgt. (afp/bearbeitet von nap)

Nach Erdbeben Notstand in Thailands Hauptstadt Bangkok ausgerufen

09:15 Uhr

Das schwere Erdbeben in Südostasien hat auch in der thailändischen Hauptstadt Bangkok schwerwiegende Folgen: Wie die dortige Polizei am Freitag mitteilte, stürzte ein im Bau befindliches Hochhaus ein. Unter den Trümmern des unfertigen Wolkenkratzers im Norden der Stadt seien 43 Bauarbeiter eingeschlossen, teilten Rettungskräfte mit. Menschen verliessen in Panik ihre Häuser. Im Stadtteil Silom im Zentrum der Hauptstadt waren Tausende Menschen auf der Strasse, viele rannten.

Sofort waren auch Helfer im Einsatz, die die Menschen anleiteten, sich unter freien Himmel zu begeben und die Gebäude zu verlassen. Aus den Krankenhäusern wurden Patienten auf die Strassen gebracht. Thailands Regierungschefin Paetongtarn Shinawatra rief den Notstand für Bangkok aus. Sie hatte zuvor eine Reise abgebrochen, um eine Dringlichkeitssitzung ihrer Regierung abzuhalten. Zunächst wurden aus Thailand keine Opfer des Bebens gemeldet.

Wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete, war das Beben auch in der an Myanmar angrenzenden Provinz Yunnan in Südwestchina deutlich zu spüren. Betroffen waren unter anderem die Grossstadt Kunming oder die bei Touristen beliebten Orte Lijiang und Dali. (dpa/afp/bearbeitet von ng/nap)

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Erdbeben in Südostasien trifft auch China

  • 08:37 Uhr

Das heftige Erdbeben in Südostasien hat auch Teile Chinas getroffen. Wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete, war das Beben auch in der an Myanmar angrenzenden Provinz Yunnan in Südwestchina deutlich zu spüren. Betroffen waren unter anderem die Grossstadt Kunming oder die bei Touristen beliebten Orte Lijiang und Dali.

Der Katastrophenschutz in der Stadt Ruili sprach von Schäden an Häusern und Verletzen, wie chinesische Medien unter Berufung auf die Behörde berichteten. Ein Video auf der chinesischen Online-Plattform Weibo, Chinas Pendant zur Plattform X, zeigte Trümmerteile auf einer Strasse in Ruili und Schäden an einem Hausdach. Auch in den chinesischen Provinzen Guizhou und Guangxi waren die Erdstösse zu spüren. (dpa/bearbeitet von nap)

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Erdbeben erschüttert Thailand und Myanmar

  • 08:01 Uhr

Ein starkes Erdbeben hat unter anderem die thailändische Hauptstadt Bangkok erschüttert. Das Deutsche Geoforschungsinstitut (GFZ) in Potsdam meldete ein Erdbeben der Stärke 7,4 im Nachbarland Myanmar, die US-Erdebebenwarte USGS verzeichnete die Stärke 7,7. Zunächst gab es keine Berichte über Schäden und Opfer in den südostasiatischen Ländern.

In Bangkok bebte minutenlang die Erde, Menschen verliessen in Panik ihre Häuser. Im Stadtteil Silom im Zentrum der Hauptstadt waren Tausende Menschen auf der Strasse, viele rannten. Sofort waren auch Helfer im Einsatz, die die Menschen anleiteten, sich unter freien Himmel zu begeben und die Gebäude zu verlassen. Aus den Krankenhäusern wurden Patienten auf die Strassen gebracht. (dpa/bearbeitet von nap)

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Teaserbild: © dpa / Uncredited/The Myanmar Military True News Information Team/AP/dpa