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Kapuzinerkresse
Die Kapuzinerkresse schenkt mit ihren gelben, orangen und roten Blüten nicht nur Gärten und Balkonen mehr Farbe, sondern sorgt auch in der Küche für vielseitigen Geschmack. Dazu wird der Heilpflanze eine antibakterielle Wirkung nachgesagt.
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Die Kapuzinerkresse findet sich oft als rankende Pflanze auf Balkonen oder Terrassen. Doch neben dem Blickfang bietet die Kresse einen weiteren Vorteil: Die hübschen Blüten verzieren Salat oder Butterbrot und verleihen auch anderen Gerichten einen scharfen Geschmack. Die gesunden Wirkstoffe der Kapuzinerkresse finden sich nicht nur in den Blüten, sondern in allen Teilen der Pflanze.
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Neben den Blüten sind auch die Stängel, Samen und Blätter der Kapuzinerkresse essbar. Wobei zu beachten ist, dass die Blätter den besten Geschmack vor der Blütezeit haben. Die Pflanze ist eher anspruchslos, wächst schnell an Geländern hoch oder breitet sich flach wie ein Teppich auf dem Boden aus. Zudem blüht die hübsche Kresse den ganzen Sommer über und sorgt so für regen Nachschub auch in der Küche.
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Sie lässt sich ganz einfach selbst ziehen. Dafür werden die Samen ab Mitte Mai direkt ins Freiland gesät. Dabei mag die Kapuzinerkresse einen sonnigen bis halbschattigen Standort und regelmässig Wasser. Nährstoffe aus einem Dünger benötigt sie nicht, liebt aber einen humusreichen, lockeren Boden. Nach rund 20 Tagen kommt es zur Keimung.
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Kapuzinerkresse ist voll mit hochwertigem Vitamin C. Darüber hinaus stecken in der Pflanze jede Menge Mineralien (Eisen, Kalium und Magnesium) sowie sekundäre Pflanzenstoffe (Flavonoide, Carotinoide), die positive Wirkungen auf die Gesundheit haben sollen. So soll die Kresse durchblutungsfördernd und appetitanregend wirken. Zudem besitzt sie antibakterielle Senfölstoffe.
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Vor allem bei Erkältungskrankheiten wie Nasennebenhöhlenentzündung und Bronchitis sowie Harnwegsinfektionen soll das Naturmittel helfen. Zudem soll die Kresse das Immunsystem stärken. Fragen Sie bei der nächsten Erkältung am besten in der Apotheke nach einem Arzneimittel mit Kapuzinerkresse und Meerrettichwurzel oder brauen Sie sich einen Tee aus frischer oder getrockneter Kapuzinerkresse.
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Ein Tee aus Kapuzinerkresse kann nicht nur Linderung bei Erkältungsbeschwerden bringen, sondern auch Ihre Verdauung regulieren und bei Verstopfung helfen. Überbrühen Sie dafür 10 bis 20 Gramm Kapuzinerkresse mit einem Liter heissem Wasser und lassen Sie den Tee rund zehn Minuten ziehen. Dadurch werden die heilenden Wirkstoffe extrahiert. Danach sieben Sie das Kraut ab. Zwei bis drei Tassen täglich sind empfohlen.
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Neben der Zubereitung als Tee lässt sich aus Kapuzinerkresse auch ein immunstärkender Essigauszug ansetzen. Legen Sie dafür frische oder getrocknete Blätter und Blüten der Kapuzinerkresse in haushaltsüblichen Essig (am besten Apfelessig) ein. Nutzen Sie hierfür ein Schraubglas und bedecken Sie das Kraut vollständig mit der Flüssigkeit. Schrauben Sie das Glas zu.
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Stellen Sie das Glas mit der Kapuzinerkresse und dem Essiggemisch bis zu 14 Tage lang an einen lichtgeschützten Ort. Wichtig ist dabei, dass Sie das Glas einmal täglich schütteln. So gehen die gesunden Inhaltsstoffe der Kresse leichter in den Essig über. Sieben Sie danach den Essig ab. Je nach Bedarf können Sie bei einer Erkältung täglich zwei bis drei Teelöffel pur oder in einem Glas Wasser verdünnt trinken.
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Kapuzinerkresse wirkt als äusserliche Anwendung auch gegen Muskelverspannungen. Denn auch auf der Haut wirken die Senföle durchblutungsfördernd. Bei Muskelschmerzen oder Muskelkater sowie leichten rheumatischen Beschwerden kann ein Saft aus Kapuzinerkresse Linderung verschaffen. Zerstossen Sie hierfür die Stängel und Blätter der Pflanze und reiben Sie die entsprechenden Körperteile damit ein.
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Die Blüten, Blätter und sogar Samen lassen sich auch kreativ in die Küche integrieren. Dabei fügen die bunten Blüten jedem Sommersalat mehr Geschmack hinzu und werden zum leuchtenden Hingucker auf dem Teller. Zudem verzieren die essbaren Blüten auch Butterbrote, machen sich hübsch in Eiswürfeln oder als Topping auf Suppen, Quark oder sogar Porridge.
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Für einen leicht scharfen Brotaufstrich nehmen Sie eine Packung Quark, zerschneiden eine Handvoll Kapuzinerkresse (Blätter und Blüten) und mischen alles mit Salz, Pfeffer, einem Spritzer Zitronensaft, einem Esslöffel hochwertigem Öl (Oliven- oder Leinöl) und fügen je nach Geschmack noch Frühlingszwiebeln oder andere Kräuter hinzu. Der Quark schmeckt auch herrlich zu warmen Kartoffeln oder Ofengemüse.
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Probieren Sie doch mal folgendes Smoothie-Rezept aus: Fügen Sie eine Handvoll Babyspinat, eine halbe Avocado, einen Spritzer Zitronensaft, 100 Gramm Beeren (zum Beispiel Erdbeeren oder Heidelbeeren) sowie einige Blüten der Kapuzinerkresse in einen Hochleistungsmixer. Je nach Konsistenz fügen Sie noch Eiswürfel oder Wasser hinzu und mixen den Smoothie schön cremig.
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Auch ein leckeres Pesto lässt sich mit Kapuzinerkresse zaubern. Dafür brauchen Sie 40 Gramm geröstete Pinienkerne oder Haselnüsse, 100 Milliliter Olivenöl, Rapsöl oder Keimöl, 50 Gramm Parmesan, eine Knoblauchzehe, 100 Gramm Kräuter wie Kapuzinerkresse, Bärlauch, Basilikum oder Karottengrün und etwas Salz und Pfeffer. Geben Sie alles in einen Mixer oder Mörser, bis eine Paste entsteht.
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Das Pesto aus Kapuzinerkresse schmeckt dabei nicht nur zu Nudeln, sondern dient auch zum Verfeinern von Fisch- und Fleischgerichten, als Dip zu Gemüse oder als Brotaufstrich. Aber nicht nur Blätter, Blüten und Stängel der Kapuzinerkresse lassen sich zu leckeren Rezepten verarbeiten oder dienen als Deko auf Gerichten wie einer vegetarischen Quiche.
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Neben der Möglichkeit, sie zur Aussaat im nächsten Jahr zu verwenden, können die Samen der Kapuzinerkresse auch gegessen werden. Am besten schmecken die Samen eingelegt als "falsche Kapern". Für dieses Rezept spülen Sie eine Handvoll Kapuzinerkresse-Samen ab und trocknen sie danach sorgfältig ab. Danach mischen Sie die Samen mit zwei Teelöffeln Salz gründlich durch und legen sie in einem Schraubglas in den Kühlschrank.
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Nach rund fünf Tagen spülen Sie die Samen ab, sterilisieren das Schraubglas und legen die falschen Kapern wieder hinein. Füllen Sie im nächsten Schritt das Glas mit heissem Wasser und einem Schuss weissem Balsamico-Essig auf. Danach lassen Sie es abkühlen und stellen es danach für etwa zwei Wochen in den Kühlschrank.
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Bevor Sie die eingelegten Samen zu Fisch, Fleisch, Gemüse, Käseplatte, Pizza, Salat oder als Snack geniessen, sollten Sie die falschen Kapern der Kapuzinerkresse gründlich abtropfen lassen. Allgemein gilt: Kapuzinerkresse sollten Sie am besten roh geniessen, denn durch das Erhitzen des Krauts kann die gesunde Wirkung der Senföle zerstört werden.
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Vorsicht: Sie sollten es mit dem Verzehr von Kapuzinerkresse nicht übertreiben. Denn bei übermässigem Konsum kann es zu einer Resistenz gegenüber Bakterien und Viren kommen. Zudem können die Senföle als Reizstoffe in sehr hohen Dosen auch die Magen- und Darmschleimhaut angreifen.
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