Der Schweizer Baumeisterverband (SBV) schlägt Alarm. Bereits in diesem Jahr drohe landesweit ein Wohnungsleerstand von unter einem Prozent.
Begründet wird die Annahme des SBV damit, dass deutlich weniger Wohnungen gebaut werden als nötig sei. Bis sich die Bautätigkeit sichtlich erholt, dürfte es zudem noch dauern: "Die Zinssenkungen brauchen Zeit, um ihre Wirkung zu entfalten", sagt SBV-Zentralpräsident Gian-Luca Lardi am Mittwoch anlässlich einer Medienkonferenz.
Konkret rechnet der SBV gemäss dem Bauindex mit einem Umsatzplus von 0,2 Prozent im Jahr 2025. Dabei dürfte sich die Bautätigkeit zwar bereits im zweiten Quartal etwas erholen, aber auf einem verhältnismässig tiefen Niveau bleiben.
Um vor allem den Wohnungsbau längerfristig wieder anzukurbeln, fordert der SBV schnellere Planungs- und Bewilligungsverfahren, eine Anpassung der raumplanerischen Grundlagen sowie die Interessen zwischen Wohnungsbau und Denkmalschutz besser abzuwägen. © Keystone-SDA