Der Bundeskriminalpolizei fehlen Ermittler. Um die "innere Sicherheit der Schweiz auch in Zukunft zu gewährleisten", sieht die Bundesanwaltschaft zwingenden Bedarf, Personal aufzubauen.

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Die Bundesanwaltschaft hat nach eigenen Angaben ein ausserordentliches Jahr hinter sich. Beispielsweise führte sie rund 120 Terror-Strafverfahren. Nicht behoben ist die Personalnot. Der Bundesanwalt pocht erneut auf mehr Ermittler bei der Bundeskriminalpolizei.

"Die Bundesanwaltschaft stellt fest, dass aufgrund des Ressourcen-Engpasses bei der Bundeskriminalpolizei Vorermittlungen teilweise zu wenig intensiv geführt werden können oder nach hinten geschoben werden müssen", heisst es in einer Mitteilung zum Tätigkeitsbericht, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Zudem müsse die Bundesanwaltschaft mitunter auf die Eröffnung von Verfahren verzichten.

Personalaufbau notwendig

"Damit die innere Sicherheit der Schweiz auch in Zukunft gewährleistet werden kann, ist die Bundesanwaltschaft auf genügend Ermittler angewiesen", schreibt die Behörde. Dafür brauche es über die nächsten Jahre einen moderaten, aber steten Personalaufbau bei der Bundeskriminalpolizei.

Zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität plädiert die Bundesanwaltschaft für griffigere gesetzliche Instrumente. (SDA/bearbeitet von ng)