Ein Mann soll 1995 einen Genfer Diplomaten ermordet haben. Das Bundesstrafgericht sprach den Verdächtigen von diesem Vorwurf frei, verurteilte ihn aber wegen zahlreicher anderer Delikte.
Das Bundesstrafgericht hat den ivorisch-italienischen Doppelbürger vom Vorwurf des Mordes an einem Diplomaten im Jahr 1995 freigesprochen. Es verurteilt ihn jedoch wegen mehrfacher Vergewaltigung und zahlreicher weiterer Delikte zu einer Freiheitsstrafe von 15 Jahren.
Die Strafkammer hat von einer Verwahrung abgesehen, allerdings eine Landesverweisung von 15 Jahren angeordnet. Er muss einem der Vergewaltigungsopfer eine Genugtuung von 15.000 Franken und Schadenersatz zahlen. Die wegen Beihilfe zu Mord angeklagte Freundin des Hauptangeklagten ist freigesprochen worden. (sda/bearbeitet von skr)