Eine Woche nach der Notlandung eines Swiss-Airbus im österreichischen Graz ist ein Besatzungsmitglied am Montag gestorben, wie die Fluggesellschaft mitteilte. Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete eine Obduktion an sowie Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung.

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Beim Flug vom 23. Dezember von Bukarest nach Zürich mit 74 Passagieren und einer fünfköpfigen Besatzung gab es Triebwerksprobleme und Rauch in Cockpit und Kabine.

Aus Rücksicht auf die Angehörigen wollte die Swiss nach eigenen Angaben vom Montagabend keine Details zur Todesursache des jungen Mannes machen, der zur Kabinenbesatzung des Fluges LX1885 im Airbus A220 von der rumänischen Hauptstadt nach Zürich gehörte. Seit der Notlandung am Montag vergangener Woche lag er im Spital in Graz auf der Intensivstation.

Über die genaue Ursache für die Probleme während des Fluges gab es bislang keine Informationen. Aufgrund der ersten Erkenntnisse sei ein technischer Defekt in einem der Triebwerke als Ursache wahrscheinlich, hiess es von der Swiss lediglich.   © Keystone-SDA

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