Obwohl die Einwanderung in die Schweiz im Vergleich zu 2023 zurückging und die Auswanderung zunahm, hat die Einwohnerzahl einen neuen Rekord erreicht. Mehr als 9 Millionen Menschen leben in der Schweiz.

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Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz hat Ende 2024 mit 9'048'900 Einwohnerinnen und Einwohnern einen neuen Höchststand erreicht. Die Einwanderung ging gegenüber dem Rekordjahr 2023 zurück, die Auswanderung nahm dagegen zu.

Gegenüber Ende 2023 nahm die ständige Wohnbevölkerung um ein Prozent oder 86'600 Menschen zu, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte.

2023 kamen viele Schutzbedürftige aus der Ukraine

Die Bevölkerung sei damit weniger stark angestiegen als 2023. Der damalige sehr hoher Wanderungssaldo sei in erster Linie damit zusammengehangen, dass Menschen aus der Ukraine mit Schutzstatus S im 2023 ein Jahr nach ihrer Ankunft in der Schweiz zur ständigen Wohnbevölkerung gezählt worden seien.

Laut BFS verzeichneten alle Kantone eine Bevölkerungszunahme. Das grösste Plus hätten Schaffhausen mit plus 1,8 Prozent und Freiburg und Wallis mit je plus 1,5 Prozent registriert. Am geringsten sei der Anstieg in den Kantonen Tessin und Appenzell Ausserrhoden mit je plus 0,3 Prozent sowie im Kanton Jura mit plus 0,4 Prozent ausgefallen. (sda/bearbeitet von nap)