Medienberichten zufolge ist das Aus von Klub-Legende Thomas Müller beim FC Bayern beschlossene Sache. Sportvorstand Max Eberl liess vor dem Bundesligaspiel des Rekordmeisters in Augsburg Müllers Zukunft allerdings offen. Man diskutiere "alle Szenarien", so der Bayern-Funktionär.

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Die Zukunft von Thomas Müller ist angeblich noch in alle Richtungen offen. "Wir diskutieren alle Szenarien, die möglich sind", sagte Sportvorstand Max Eberl von Bayern München vor dem Bundesliga-Spiel beim FC Augsburg bei DAZN über die Klub-Ikone. Müller soll Medienberichten zufolge keinen neuen Vertrag mehr beim Fussball-Rekordmeister erhalten.

Eberl über Causa Müller: „Gespräche finden gerade statt"

Max Eberl hat die Diskussionen um seine Person ebenso beiseite geschoben wie jene über die Zukunft von Klub-Ikone Thomas Müller. Ist die Zukunft des Weltmeisters von 2014 also noch offen? Der FCB-Sportvorstand klärt auf.

Eberl von Medienberichten über Müller-Aus beim FC Bayern überrascht

"Ich war auch überrascht", sagte Eberl über diese Meldung, die am vergangenen Sonntag zuerst der kicker verbreitet hatte: "Wir als Verein haben ja überhaupt nichts dazu gesagt, keiner hat sich dazu geäussert", betonte Eberl.

In seinen 13 Monaten im Verein habe er aber "schon mitbekommen, dass sehr viel nach aussen dringt" - so auch im Fall Müller. "Damit müssen wir umgehen. Wir nehmen das zur Kenntnis und machen in Ruhe unseren Stiefel weiter."

Neuer Spieler-Vertrag für Müller? Eberl bleibt Antwort schuldig

Und zwar wie? Müller und der FC Bayern, das sei "ein grosses Thema, diese Verbindung ist in die Wiege gelegt", meinte Eberl und warb um Geduld: "Deswegen gebührt es der Anstand - diesen Austausch sollte man uns zugestehen, in aller Ruhe mit Thomas darüber zu reden."

Medienberichten zufolge geht es allerdings angeblich nur noch um den Zeitpunkt, wann die Trennung zum Sommer verkündet wird, und um die genauen Modalitäten. Eberl liess sich auch bei der Frage, ob Müller in Zukunft nicht doch noch einen Wert für die Mannschaft haben könnte, nicht locken. "Kaderplanung ist ein sehr, sehr diffiziles Thema", sagte er. (sid/bearbeitet von br)