Berchtesgaden - Aufgrund eines auffälligen Dopingtests muss Bob-Olympiasieger Francesco Friedrich vorerst auf Anschieber Simon Wulff verzichten. Eine Wettkampfprobe des 24-Jährigen wies eine verbotene Substanz auf, teilte der Bob- und Schlittensportverband für Deutschland mit. Wulff sei "vorsorglich vom Sportbetrieb freigestellt, bis der Sachverhalt vollständig geklärt" sei.
Das Ergebnismanagement liegt in diesem Fall nicht bei der deutschen Anti-Doping-Agentur Nada, sondern bei der internationalen Agentur ITA. Die bei Wulff nachgewiesene Substanz sei im Training erlaubt, im Wettkampf aber verboten. Wann die positive Probe genommen wurde, teilte der BSD nicht mit. Die ITA beziehungsweise der internationale Verband hätten bislang keine Suspendierung ausgesprochen. Ob Wulff die Analyse einer B-Probe beantragt hat, ging aus der Mitteilung nicht hervor. Bislang gibt es von ihm keine Stellungnahme, bis zu einer Entscheidung gilt die Unschuldsvermutung.
Bereits zwei Siege im Weltcup
Der Ex-Leichtathlet Wulff hatte sich erst vor der Saison dem Team des viermaligen Olympiasiegers
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