Nach einem Cannabis-Skandal löst eine private Spitzenuniversität ihr American-Football-Team auf. Das Team war vor 83 Jahren gegründet worden. Auch an der Spitze der Universität gibt es Konsequenzen.

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Eine private Spitzenuniversität in Tokio hat nach einem Cannabis-Skandal ihr traditionsreiches American-Football-Team abgemeldet.

Nachdem drei Spieler des Phoenix-Teams der Nihon-Universität in diesem Jahr wegen angeblichen Besitzes von Marihuana verhaftet worden waren, ist nun Schluss für den 21-maligen College-Meister. Dies berichtet die Nachrichtenagentur AFP mit Verweis auf japanische Medien.

Der Cannabis-Skandal forderte auch den Rücktritt des Präsidenten und des Vizepräsidenten der Hochschule, danach folgten die Konsequenzen für das vor 83 Jahren gegründete Football-Team. Die Universität hatte die Aktivitäten des Teams bereits im September ausgesetzt, nachdem es in Folge einer Polizeirazzia im Wohnheim des Teams zu einer Verhaftung gekommen war.

Cannabis ist in Japan auch nicht für den medizinischen Einsatz zugelassen. Der Konsum nimmt in dem asiatischen Land dennoch zu. (SID/lh)

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