Nach bizarren Missbrauchsvorwürfen galt die Karriere des Schauspielers Armie Hammer als beendet. Nun versucht er in wenig glamourösen Projekten einen Neustart.
Ein gefallener Hollywood-Star will wieder nach oben: Nachdem
Hammers vielversprechende Filmkarriere
Bis zum Jahr 2021 sah der US-amerikanische Schauspieler einer rosigen Hollywood-Zukunft entgegen. Nach Rollen in Serien wie "Arrested Development" und "Desperate Housewives" gelang ihm 2010 mit einer Doppelrolle in David Finchers (62) "The Social Network" der grosse Durchbruch. Ein Jahr später war er in
Schauspieler stolperte über "Kannibalismus"-Skandal
Im Jahr 2021 kamen jedoch anonym gepostete Screenshots von Instagram-Chats an die Öffentlichkeit, die verstörende sexuelle Gewalt- und Kannibalismus-Fantasien des Schauspielers nahelegten. Hammer dementierte zwar alle Vorwürfe, verlor jedoch in der Folge sämtliche Schauspiel-Engagements. Fortan galt er als "Hollywood-Kannibale", mit dem an den Kino-Kassen kein Geld mehr zu verdienen war.
Im Oktober 2024 verkündete der gefallene Hollywood-Star auf seinem Instagram-Account überraschend ein Comeback im Filmgeschäft. Unter dem Titel "Zurück im Sattel" postete er ein Foto von sich mit Cowboyhut und Drehbuch in der Hand, später gab er bekannt, eine Rolle in dem Indie-Western "Frontier Crucible" angenommen zu haben.
In einer Liga mit Micaela Schäfer
Wie das Magazin "Variety" nun berichtet, darf sich Hammer nun über ein weiteres Engagement freuen. In "The Dark Knight", dem jüngsten Projekt des berüchtigten deutschen Regisseurs Uwe Boll, soll er nach langer Zeit wieder in einer Hauptrolle zu sehen sein. Das Problem: Boll steht in dem Ruf, der "schlechteste Regisseur der Welt" zu sein, seine reisserischen Werke wie "Rampage: Capital Punishment" (2014) oder "Zombie Massacre 2: Reich of the Dead" (2015) werden mit notorischer Regelmässigkeit von der Kritik zerrissen. Selbst die deutsche Entkleidungskünstlerin Micaela Schäfer (41) durfte 2014 in einem Film ("Seed 2 - The New Breed") des Trash-Regisseurs mitwirken. (tj/spot) © spot on news
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