Im Prozess gegen den Schauspieler Gérard Depardieu wegen sexueller Nötigung fordert die Staatsanwaltschaft eine Bewährungsstrafe von 18 Monaten.
Am heutigen 27. März endet ein viertägiger Prozess gegen den Schauspieler
Depardieu, einer der bekanntesten französischen Schauspieler, soll beim Dreh zum Film "Les volets verts" im Jahr 2021 zwei Frauen sexuell belästigt haben. Nachdem sein Prozess zunächst aufgrund gesundheitlicher Probleme im vergangenen Jahr verschoben worden war, steht er seit dem 24. März vor Gericht. Depardieu beteuerte vor und in dem Prozess mehrfach seine Unschuld. Er sei "vulgär, grob, unanständig", habe Depardieu etwa vor Gericht "Le Monde" zufolge zugegeben, er habe aber nie jemanden betatscht
Depardieu soll etwa 20 Frauen belästigt haben
Der Prozess ist nicht der einzige Fall, in den Depardieu verwickelt ist. Rund 20 Frauen haben in der Vergangenheit Missbrauchsvorwürfe gegen den Schauspielstar erhoben - darunter zwei wegen Vergewaltigung. Aufgrund einer Verjährung wurden mehrere Verfahren jedoch eingestellt. Die Schauspielerin Charlotte Arnould (29) hatte als erste im Jahr 2018 eine Anzeige gegen Depardieu eingereicht. Im Sommer 2024 hat die Pariser Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung gegen den Schauspieler beantragt, über das ein Untersuchungsrichter noch entscheiden muss. (wue/spot) © 1&1 Mail & Media/spot on news