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Die Unvermittelbaren
Bei diesem "Die Unvermittelbaren"-Fall stockt selbst Martin Rütter der Atem: Die Halter von Hündin Daphne liessen sie bei einem Umzug allein zurück. Den Hundeprofi macht die Herzlos-Aktion wütend: "Wie krank im Kopf muss man sein?!"
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Teaserbild: © RTL

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Martin Rütter packt der Zorn: Shar-Pei-Hündin Daphne wurde von ihren Besitzern bei einem Umzug einfach allein zurückgelassen. "Solche Ar...lö...", macht der Hundetrainer seiner Wut über die herzlose Aktion Luft. Die vierjährige Hündin wurde völlig abgemagert von der Polizei ins Tierheim gebracht und sucht nun nach einem neuen Zuhause.
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Die erfahrene Tierschützerin Stephanie "Stevie" Bandura kümmert sich um die vierjährige Hündin, die sie aus einem Tierheim übernommen hat: "Daphne wurde von der Polizei beschlagnahmt", erklärt sie. Martin Rütter gerät bei diesen Worten in Rage.
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"Wie krank im Kopf muss man eigentlich sein, einfach zu gehen und den Hund da zurück zu lassen?", empört sich der Hundetrainer über die Ex-Halter der Shar-Pei-Hündin. Die Rasse sei nichts für Anfänger, warnt der Hundeprofi. Shar-Peis sind sehr eigenständig, willensstark und brauchen konsequente Führung.
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Stevie hält die vierjährige Hündin getrennt von ihren anderen Pflegehunden - denn Daphne verteidigt ihr Territorium, wenn es sein muss auch mit den Zähnen. Die gute Nachricht: Draussen beim Gassigehen zeigt Daphne keinerlei Aggressionen gegenüber Artgenossen. Martin Rütter sucht für den herausfordernden Hund nun Halter, die sich mit Shar-Peis gut auskennen.
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Auch für diese "Unvermittelbare" wird noch dringend ein neues Zuhause gesucht: Malinois-Podenco-Mischling Sugar hat schon diverse Pflegestellen durchlaufen. Immer wieder wurde sie wegen Überforderung abgegeben. "Das ist total schrecklich, dass die schon bei so vielen Familien war", sagt Martin Rütter.
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Nun wartet die eineinhalb Jahre alte Hündin im Tierheim Mainz auf Menschen, die ihre Bedürfnisse wirklich verstehen und geduldig mit ihr arbeiten wollen. "Hektik ist für sie Gift, bei ihr muss alles mit ganz viel Ruhe passieren", beschreibt Tierpflegerin Alexandra Seitz-Huse die Anforderungen für Sugar.
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Im Tierheim wurde Sugar an einen Maulkorb gewöhnt - gebissen hat sie noch niemanden, sie trägt ihn als reine Vorsichtsmassnahme. "Sie ist eine ganz tolle Hündin", schwärmt Tierpflegerin Alexandra von der jungen Mischlingshündin, "Sugar ist sehr lernbegierig und wenn sie mal runterkommt, dann ist sie auch total verschmust."
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Sie wollen Daphne kennenlernen: Jerome und Xenia wissen, dass Sugar ein aktiver Hund ist, der viel Auslastung braucht. "Das ist kein Hund, mit dem man nur auf dem Sofa kuscheln kann", sagt Jerome. Xenia hatte zuvor bereits eine Dogge, die alles andere als einfach war. Doch Martin Rütter ist noch nicht ganz überzeugt ...
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"Ich erlebe das nicht zum ersten Mal, dass die Leute in der Theorie sagen, dass sie das hinbekommen und dann doch merken, wie schwierig es ist", sagt der Hundetrainer und erklärt: "Die Geschichte ist nicht in vier Wochen zu Ende!" Doch Sugars Interessenten sind überzeugt: "Wir schaffen das! Wir haben uns vorher sehr gut erkundigt", so Xenia.
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Schon weiter sind Inge und Andree aus Emden: Das tierliebe Paar hat dem "Unvermittelbaren" Bernie ein Zuhause gegeben. Der Pumi-Mischling war im Tierheim total gestresst und hatte sich die Krallen herunter geknabbert, sodass vier Zehen amputiert werden mussten. Doch jetzt kann er in seinem neuen Zuhause entspannen - auch Ersthund Turbo hat nichts dagegen.
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Doch es gibt noch Baustellen, wie Trainerin Dolores Hofmann aus Martin Rütters Team bei einem Hausbesuch auffällt: "Hat der sich Turbo angeglichen vom Gewicht?", fragt sie erstaunt. Der kleine Bernie hat in nur sechs Wochen deutlich sichtbar zugenommen. Ausserdem verfolgt er Frauchen auf Schritt und Tritt.
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Martin Rütter: "Eigentlich ist der Bernie jetzt so, wie wir es erwartet haben: sehr temperamentvoll, sehr aufgeschlossen, aber auch sehr massregelnd. Inge muss das ernst nehmen, sonst haben wir in vier Wochen ein ernsthaftes Problem", sagt der Hundeprofi. Auf die Couch neben Herrchen Andree darf Bernie vorerst nicht mehr.
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Auch dass Inge Bernie erlaubt, ihr spielerisch in die Hände zu beissen, hält Martin Rütter für keine gute Idee: "Er hat die Tendenz, zu massregeln. Bernie sollte gerade in der Anfangsphase lernen: Die Zähne werden nicht benutzt - auch nicht im Spiel", mahnt der Hundetrainer. Dolores Hofmann rät Inge: "Du musst den mehr links liegen lassen!"
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Angsthund Rubens wurde von Tierschützerin Anja Plötze vom Verein "Notfellchen Rumänien" bei sich aufgenommen, da er in seiner Heimat übel von anderen Hunden gemobbt wurde. Doch in Deutschland tut sich der Mischling auch nach sieben Monaten noch äusserst schwer. Anja kann sich dem verängstigen Hund nur auf allen Vieren nähern - sonst nimmt er sofort Reissaus.
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"Ich glaube, in diesem Zustand ist er einfach noch nicht vermittelbar", sagt die Tierschützerin. Einen solch schwierigen Fall hat Anja Plötze auch noch nicht gehabt. "Ich vermute, dass er traumatische Erlebnisse gehabt hat auf dem Hof, auf dem er gelebt hat", sagt sie. Immerhin: Von ihr lässt sich Rubens mittlerweile anfassen - wenn auch nur notgedrungen.
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