Dieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.
London - Kurz vor Donald Trumps erwarteter Ankündigung weltweiter Strafzölle warnt der britische Premierminister Keir Starmer vor einem Handelskrieg. Grossbritannien sei auf alle Eventualitäten vorbereitet, sagte Starmer im Parlament. Ein Handelskrieg sei "in niemandes Interesse, und das Land verdient einen ruhigen, pragmatischen Ansatz, den wir auch verfolgen werden". Eventuelle Reaktionen auf Trumps Zölle würden "immer von unserem nationalen Interesse geleitet", sagte Starmer.
Italiens rechte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni warnte ebenfalls vor einem Handelskrieg. "Wir müssen auf jede erdenkliche Weise darauf hinarbeiten, einen Handelskrieg zu verhindern, der weder den USA noch Europa nützen würde." Das schliesse natürlich aber nicht aus, "dass wir uns, wenn nötig, auch verteidigen".
Meloni äusserte bei der Verleihung eines Gastro-Preises insbesondere Sorgen wegen der Auswirkungen auf landwirtschaftliche Produkte aus Italien. Italiens Staatsoberhaupt Sergio Mattarella bezeichnete die US-Zölle als schweren Fehler. Europa müsse darauf eine einheitliche Antwort geben, "ruhig und entschlossen".